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Logischer Fehlerschutz

Unter Logical Fault Protection ist der Schutz vor logischen Fehlern, hervorgerufen durch den Menschen, zu verstehen. Dabei schließt eine vollständige Betrachtung dieses Punktes sowohl die versehentliche Herbeiführung eines logischen Fehlers als auch die bewusste, vorsätzlich geplante Störung des regulären Geschäftsbetriebes ein.

Der Schutz vor logischen Fehlern gestaltet sich deshalb so kompliziert, weil sie normalerweise keine Fehlermeldungen generieren. Durch die gezielte Implementierung von Überwachungsskripten und von Lösungen, die im Falle es Erkennens eines logischen Fehlers den Ausgangszustand wieder herstellen, kann die Systemverfügbarkeit jedoch erhöht werden.

Logische Fehler sind insbesondere Datenverluste durch:

  • Unbeabsichtigtes Löschen wichtiger Kunden-, Produktions- oder Vertriebsdaten.
  • Arbeiten an komplexen Datenmodellen gefährdet deren Konsistenz.
  • Automatisierte Verarbeitungsprozesse (Batchjobs) gefährden Dateninhalte.
  • Handhabung von komplexen IT Umgebungen
  • Fehlerhafte Datenimporte, Upgrade- und Wartungsarbeiten.
  • Unbekannte und nicht reproduzierbare Softwarefehler führen zu ungeplanter Downtime.
  • Storage Raid-Controller schreiben korrupte Datenblöcke auf die Festplatte.
  • Automatisierte Update-Routinen führen zur fehlerhaften Datenbestände.
  • Mangelndes Zusammenspiel verschiedener IT-Komponenten.
  • Sabotage durch Dritte (Extern/Intern).