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Aufbau und Funktion

Üblicherweise wird das Nagios-Systemmanagement in der bestehenden IT-Infrastruktur auf einem separaten Server oder als Guest in einer virtuellen Umgebung installiert. Dabei sind die Anforderungen an die Ressourcen abhängig von der Anzahl der zu überwachenden Rechnersysteme und der auszuführenden Anzahl von Service-Checks. Eine Abfrage von mehr als 200 Systemen und 1200 Service Checks auf einem Rechnersystem mit 1 GB Speicher stellt kein Problem dar.

Die Installation von Nagios geschieht über ein Software Paket, welches von Nagios.org bereitgestellt wird. Das Software-Paket ist distributionsunabhängig und kann prinzipiell auf jedem Linux/Unix-Derivat eingesetzt werden.

Nach erfolgter Grundinstallation werden die Plugins, welche zur Überwachung der Systemkomponenten notwendig sind, eingerichtet. Überwacht werden können als Kernkomponenten zunächst die CPU, Systemlast, Filesysteme und Netzwerkadapter. Zusätzlich wird dabei unter Anderem der Zustand von Systemdiensten und die Temperatur überwacht. Eingerichtete Ressourcen können in Gruppen zusammengefasst werden und dabei unterschiedlichen Verantwortungsbereichen für eine Benachrichtigung oder die Administration übergeben werden. Die Ressourcen werden mit Hilfe der Plugins periodisch überwacht. Je nach Priorität können auch Zeiträume für die Überprüfung festgelegt werden.

Bereits vorhandene Systemmanagement-Software, die über standardisierte Kommunikationsschnittstellen verfügt, kann ebenfalls integriert werden. So können beispielsweise „SNMP-Traps“ von Nagios entgegengenommen und verarbeitet werden. Eine Gesamtübersicht über den aktuellen Stand der überwachten Ressourcen gibt die Nagios-Startseite (Tactical Overview).

Nagios-Startseite
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