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High Performance Cluster

High Performance Cluster

Aufgabe der High Performance Cluster, auch High Performance Technical Computing (HPC), ist die Skalierung von Rechenleistung. Dabei wird die zu lösende Rechenaufgabe in mehrere Rechenschritte oder Teilaufgaben zerlegt und das Ergebnis am Ende des Prozesses wieder zusammen gesetzt.

Die Koordination dieser Vielzahl von Prozessen wird durch einen Management-Knoten organisiert und koordiniert. Das Ergebnis wird dann auf einem Ergebnis-Knoten abgelegt. Diese beiden Knoten stellen in der Gesamtkonfiguration Fehlerquellen (Single points of Failure - SPOFs) dar und sind durch geeignete Maßnahmen (Verfügbarkeitscluster) zu schützen.

Der Ausfall eines Rechenknotens hingegen führt meist nur zu einer Verringerung der Gesamtperformance, der Prozess ist dadurch nicht gefährdet. Für die Rechenknoten werden auch aufgrund der hohen Anzahl keine zusätzlichen Maßnahmen zur Erhöhung der Verfügbarkeit ergriffen.

 

An der Technischen Universität Chemnitz wurde mit dem CLiC bis zum 30. Juni 2007 ein High Performance Cluster mit 528 Knoten betrieben. Betriebssystem für die Rechenknoten war Linux.