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High Availability Cluster

High Availability Cluster

High Availability Cluster, auch Failover Cluster genannt, werden zum Schutz einer oder mehrerer geschäftskritischer Applikationen eingesetzt. Dabei werden alle zum Betrieb der Applikation nötigen Komponenten und die Applikation selbst permanent auf Funktionsfähigkeit getestet. Um die Applikation wirkungsvoll schützen zu können, müssen auch die Hardware, das Betriebssystem und die Netzwerkverbindung überwacht und geschützt werden. In mehreren angebotenen Lösungen können sowohl ungeschützte als auch geschützte Applikationen auf einem Knoten gleichzeitig betrieben werden. Der Schutz lässt sich bis auf die einzelne Applikation konfigurieren. Damit muss beim Ausfall einer einzelnen Applikation nicht der gesamte Node mit allen anderen Applikationen betroffen sein.

Im Fehlerfall wird durch die Clustersoftware ein Failover ausgelöst, wenn der zuvor veranlasste Neustart der Applikation erfolglos war. Wird dieser Vorgang des Umschaltens der Applikation auf einen anderen Node manuell ausgelöst, spricht man von einem Switchover. In diesem Fall entfällt der Versuch der Reinitialisierung.

High Availability Cluster bestehen normalerweise aus wenigen Clusternodes, sind aber bis 64 und mehr Nodes skalierbar. Cluster mit mehr als 2 Nodes ermöglichen verschiedenste Failover-Szenarien. Dadurch wird es möglich, den Performanceverlust nach einem Failover zu minimieren.

Je nach Ausführung der Clientapplikation muss damit gerechnet werden, dass die letzte Transaktion verloren geht.